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Schule und Bildung
von Ina Michaelis am 07.01.08
Worauf kommt es in Deutschland beim Bildungserfolg traurigerweise am meisten an? Richtig, auf die Eltern. - Kümmerten sie sich bereits vor Schuleintritt um die geistige sowie körperliche Entwicklung ihrer Sprösslinge, weisen sie ein generelles Interesse an der schulischen Entwicklung ihrer Kinder auf oder können sie sogar mitreden, wenn es um die in der Schule behandelte Materie geht, stehen die Chancen auf einen guten Bildungsabschluss ihres Nachwuchses gar nicht mal schlecht. Verstehen sie allerdings nur Bahnhof oder lassen jegliches Interesse beziehungsweise Vorbild vermissen, mündet die schulische Karriere ihrer Kinder mit hoher Wahrscheinlichkeit eher in die Wartehalle des örtlichen Arbeitsamtes, als in die Hörsäle der nächsten Uni.

Da die Chancen auf einen geringen Bildungsabschluss bei Kindern mit Migrationshintergrund leider noch einmal höher sind und da dies besonders in unserer bundeshauptstadt Berlin in manchen Stadtteilen zum ernsthaften Problem wird, haben sich findige Menschen, wie ich im Focus 52/2007 las, dort etwas ausgedacht: Cornelia Flader , Rektorin der Heinrich-Seidel-Grundschule in Wedding, an der 92 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund haben, unterrichtet seit Anfang des Schuljahres 2007 an drei Tagen in der Woche 14 Mütter von Erstklässlern mit. Unterrichtsgegenstand sind simple Dinge wie deutsche Grammatik, deutsche Vokabeln und schreiben am Computer . Außerdem besuchen sie einmal wöchentlich den Unterricht ihrer Kinder und beschäftigen sich dort gemeinsam mit ihnen mit allem, was der Schultag so mit sich bringt.
Das Konzept entwickelte die Rektorin in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Berlin-Mitte , die den Müttern (Väter meldeten sich nicht an) das kostenlose Projekt anbietet. Erste Erfolge werden schon sichtbar: So berichtet eine Klassenlehrerin, dass sie nun besser mit den Müttern kommunizieren und ihnen beispielsweise verständlich machen kann, dass es besonders wichtig für ihre Kinder ist, Hausaufgaben zu machen und viel zu lesen.

Da die Chancen auf einen geringen Bildungsabschluss bei Kindern mit Migrationshintergrund leider noch einmal höher sind und da dies besonders in unserer bundeshauptstadt Berlin in manchen Stadtteilen zum ernsthaften Problem wird, haben sich findige Menschen, wie ich im Focus 52/2007 las, dort etwas ausgedacht: Cornelia Flader , Rektorin der Heinrich-Seidel-Grundschule in Wedding, an der 92 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund haben, unterrichtet seit Anfang des Schuljahres 2007 an drei Tagen in der Woche 14 Mütter von Erstklässlern mit. Unterrichtsgegenstand sind simple Dinge wie deutsche Grammatik, deutsche Vokabeln und schreiben am Computer . Außerdem besuchen sie einmal wöchentlich den Unterricht ihrer Kinder und beschäftigen sich dort gemeinsam mit ihnen mit allem, was der Schultag so mit sich bringt.
Das Konzept entwickelte die Rektorin in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Berlin-Mitte , die den Müttern (Väter meldeten sich nicht an) das kostenlose Projekt anbietet. Erste Erfolge werden schon sichtbar: So berichtet eine Klassenlehrerin, dass sie nun besser mit den Müttern kommunizieren und ihnen beispielsweise verständlich machen kann, dass es besonders wichtig für ihre Kinder ist, Hausaufgaben zu machen und viel zu lesen.
Permalink: Zur Grundschule mit Mama
Tags:
Heinrich+Seidel+Grundschule+Berlin
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Schulbildung+Berlin
Erziehung
Kindererzeihung
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Wong
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