
Zugegeben, ein besonders angenehmes Thema ist es nicht, aber Studien zufolge ist Fakt, dass ungefähr jeder zehnte Mann nicht der biologische Vater seines Kindes ist. Dies bedeutet, dass in Deutschland jährlich rund 40.000 "Kuckuckskinder" geboren werden.
Männer, die an ihrer Vaterschaft zweifeln, können ihrer Ungewissheit jedoch helfen, indem sie einen Vaterschaftstest machen lassen. Ein Speichelabstrich von sich selbst und einer vom Kind – aber auch Blut- oder Haarproben – genügen und es kann losgehen. Noch sicherer wird das Ergebnis, wenn neben den Proben von Mann und Kind auch noch eine der Mutter hinzu kommt.
Sind die Proben bei den dafür zuständigen Laboren eingeschickt, werden sie mit Hilfe eines wissenschaftlichen Verfahrens auf ihre Verwandtschaft hin getestet. Dafür werden die DNA-Proben miteinander verglichen.
Liegt eine richterliche Verfügung vor, ist er für die Beteiligten in der Regel kostenfrei – ist dies nicht der Fall, muss der Vaterschaftstest selbst bezahlt werden. Die Kosten für einen solchen Test liegen derzeit bei rund 200 Euro und mit einem Ergebnis kann nach ungefähr 14 Tagen gerechnet werden.
Place your comment