26 JunWeniger jugendliche Kiffer im Vergleich zu 2004

Weniger jugendliche Kiffer im Vergleich zu 2004

Alles, was mit Rauch in der Lunge zu tun hat, scheint bei der deutschen Jugend immer weniger im Trend zu sein. Nachdem die Zahl der Jugendlichen, die sich zur Zigarette bekennen, im letzten Jahr erheblich sank, kann nun laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch beim cannabis-Konsum der 14- bis 17-Jährigen ein Rücklauf zu verzeichnet werden.

Lag der Anteil der 14 bis 17 Jahre alten Jugendlichen, die schon einmal Cannabis ausprobiert haben, im Jahr 2004 noch bei 22 Prozent, so liegt er heute bei nur noch 13 Prozent, wie die Zentrale anlässlich des Weltdrogentags am Dienstag in Köln mitteilte. Auch in der Altersgruppe der 18- bis 19-Jährigen ist nach einem jahrelangen Aufwärtstrend nun zu beobachten, dass die Zahlen der "Kiffer" zurückgeht. Der erstmalige Konsum sank hier im Vergleich zum Jahr 2004 von 40 auf 32 Prozent.

Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale, warnte jedoch davor, die rückläufigen Zahlen vorschnell als Trendwende beim Cannabis-Konsum zu interpretieren und appellierte zugleich, sich auch weiterhin intensiv um diejenigen zu bemühen, die regelmäßig – und vor allem regelmäßig viel – Cannabis konsumieren. Der Anteil dieser Personen liegt bei den 18- bis 19-Jährigen nämlich unverändert bei 4 Prozent.


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