
Kinder haben es heute häufig in vielen verschiedenen Ausführungen, in Massen, ja nahezu im Überfluss – Spielzeug. Da sie es im Durchschnitt nicht mehr so lange und so intensiv nutzen wie früher, muss es oft vor Allem eins sein – günstig. Leider bleibt dabei nicht selten die Qualität der Spielsachen und damit verbunden auch die Sicherheit
auf der Strecke, warnt der Bundesverband der Verbraucherzentralen.
"Etwa 80 Prozent des Spielzeugs kommt aus China, weil man dort besonders günstig produzieren kann", erklärte Patrick von Braunmühl vom Vizevorstand. Der Verbraucherschützer erläuterte, dass viele Firmen die teilweise gefährlichen Produkte wegen mangelnder kontrolle nach Deutschland bringen könnten und dass das eine Eindämmung des Problems nur durch vermehrte und bessere Spielzeugkontrollen möglich wäre.
Der bekannte Spielwaren-Hersteller Mattel kämpft derzeit um seinen Ruf, da er innerhalb von zwei Wochen zwei Mal gefährliches Ramschspielzeug aus China zurückrufen musste. Bob Eckert, Chef bei Mattel, kündigte am Mittwoch intensivere Kontrollen an und schloss weitere Rückrufe nicht aus.
Beim Kauf von Spielzeug für ihre Kinder sollten Eltern und andere Verwandte daher darauf achten, dass das Gekaufte stabil, haltbar und gut verarbeitet ist. Ein TÜV-Siegel ist zwar ein Anhaltspunkt für die Qualität und Sicherheit von Spielwaren, eine eigene Kontrolle vor der Verwendung kann jedoch sicherlich nicht schaden.
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