28 JunVorsicht mit Kleinkindern im Hochgebirge!

Vorsicht mit Kleinkindern im Hochgebirge!

Eltern, die aus dem Norden Deutschlands – also dort, wo es besonders flach ist – kommen, wissen einen Urlaub in den Bergen mit ihren Kindern zu schätzen. Die Berge bieten nicht nur den lieben Kleinen viel frische Luft, eine andere Tier- und Pflanzenwelt als jene, die sie kennen und unzählige Kletter- und Spielmöglichkeiten, sondern geben auch den Eltern die Garantie, dass sie den Abend gemütlich für sich allein haben werden, da ihre Sprösslinge mit Sicherheit todmüde ins Bett fallen.

Zu hoch hinaus – so warnt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in München – sollte der Gebirgsurlaub allerdings nicht gehen. Höhen über 2.500 Meter sind für kleine Kinder tabu, da für sie im Hochgebirge ein größeres Risiko für eine Höhenkrankheit besteht.

Die Ursache für eine Höhenkrankheit ist sauerstoffmangel im Blut, welcher sich beispielsweise durch Kopfschmerzen, appetitlosigkeit, Übelkeit oder Schlaflosigkeit äußern kann. Da kleine Kinder weniger gut in der Lage sind, ihre Beschwerden in Worte zu fassen, ist sie besonders bei ihnen jedoch schwer zu erkennen.

Wenn Eltern ihre Kinder mit auf eine Bergwanderung nehmen, müssen sie immer bedenken, dass diese eine geringere Ausdauer haben, auch wenn sie durchaus schnell und gelenkig sind. Daher sollte die Höhenwanderung wenig anstrengend sein und es sollten regelmäßige Pausen mit kleinen Zwischenmahlzeiten eingelegt und auf einen ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Ebenso muss sich das Wandertempo immer an den Kleinen orientieren.

Möchten die Eltern mit ihren Kindern dennoch hochgelegene Aussichtspunkte entdecken, sollten sie versuchen, diese mit einer Bergbahn zu erreichen.


No comments

Place your comment

Please fill your data and comment below.
Name
Email
Website
Your comment
Impressum