
Darauf, dass künstliche Lebensmittelfarben und ein Konservierungsmittel bei Kindern zu überaktivem Verhalten führen können, deutet eine im britischen Medizinjournal "The Lancet" veröffentlichte Studie hin. Die EU-Kommission in Brüssel beauftragte daher die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), dem Verdacht nachzugehen.
Die britische Lebensmittelbehörde riet allen Eltern von hyperaktiven Kindern oder solchen mit ADHS , ihrem Nachwuchs keine künstlich gefärbten Lebensmittel, wie zum Beispiel manche Gummibonbons, zu geben.
Ein Mitautor der Studie, Professor Jim Stevenson von der Universität Southampton, sagte, dass es zum Schutz vor Hyperaktivität zwar nicht ausreiche, wenn Eltern entsprechende Nahrungsmittel aus dem Speiseplan nehmen, dass aber dies zumindest ein Faktor sei, der zur verbesserung berücksichtigt werden könne.
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