Verpflichtendes Vorschuljahr
abgelegt im Archiv Erziehung am 22.02.07
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen spricht sich zur besseren Vorbereitung auf die Schule für ein verpflichtendes Vorschuljahr für alle Kinder in Deutschland aus.
Dem Magazin "Stern" gegenüber ließ sie verlauten, dass es neben den engagierten Eltern auch solche gebe, die mit sich und ihrer Lebenssituation völlig überfordert seien. Der Kindergarten könne solchen Problemgruppen nicht weiterhelfen, da viele Kinder aus bildungsfernen Familien gar nicht in den Kindergarten gingen. Zur Finanzierung eines solchen Pflicht- Vorschuljahres sagte sie: "Wenn wir frühkindliche Bildung als Aufgabe sehen, durch die die Innovation unseres Landes in 30 Jahren geprägt wird, möchte ich mit bund und Ländern über die Finanzierung diskutieren und so ein ganzheitliches Konzept entwickeln."
Nicht, dass meine persönliche Meinung relevant ist, aber ich finde, dass sich Frau von der Leyen besser einmal Gedanken über die Unterstützung und Finanzierung der sogenannten "Veränderten Schuleingangsphase" Gedanken machen sollte. Diese hat - neben vielen Weiteren - nämlich den Vorteil, dass sie einen für Kinder problematischen rasanten Wechsel der Bezugspersonen bei Durchlaufen drei verschiedener Bildungseinrichtungen (Kindergarten - Vorschule - Schule) verhindert. Ebenso können dort fast ausnahmslos alle Kinder - gleich, welchen Bildungs- und Entwicklungsstand sie mitbringen - gemeinsam aufgefangen, gefördert oder gefordert werden.
Weiterer Link zum Thema "Veränderte Schuleingangsphase".

Permalink: Verpflichtendes Vorschuljahr
Tags: Veränderte+Schuleingangsphase Vorschule Vorschuljahr Ursula+von+der+Leyen
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Wong
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