Das so genannte Ersttrimester-Screening liefert Ärzten und werdenden Eltern schon in der frühen Schwangerschaft Informationen, mit deren Hilfe sie das Risiko für Chromosomenstörungen wie etwa Down-Syndrom oder Fehlbildungen beim ungeborenen Kind besser einschätzen können. Ebenso dient es beiden Parteien als Entscheidungshilfe für oder gegen weiterführende diagnostik wie beispielsweise eine Fruchtwasseruntersuchung.
Bei dieser Methode werden zwei Untersuchungen kombiniert: Die eine ist eine Ultraschalluntersuchung, bei der die "Nackentransparenz" des Fötus gemessen wird. Die andere ist eine Blutanalyse, die den Spiegel bestimmter Schwangerschaftshormone ermittelt.
Von der DEGUM zertifizierten Ärzten steht nun zur Auswertung ein neues Programm zur Verfügung: Der so genannte "deutsche Algorithmus", der anhand von Daten aus rund 70.000 Schwangerschaften, die teils mit modernster Ultraschalltechnik erhoben wurden, entwickelt wurde.
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