
Manche Nachrichten sind einfach nur erschreckend und lassen einen grundlegend am menschlichen Verstand und am Glauben an einen Fürsorgeinstinkt zweifeln. Die Nachricht von einem Vater, der sein Kind im Auto vergas und dieses dadurch sterben lies, gehört zweifellos auch dazu.
Ereignet hat sich das Drama am vergangenen Donnerstag in der südfranzösischen Stadt Béziers. Der gestresste Vater wurde von seiner Lebenspartnerin am Morgen beauftragt, seine kleine Tochter in die Kinderkrippe zu fahren. Statt dieses sofort zu erledigen, hielt der Mann jedoch auf dem Weg dorthin an seinem Büro an und begann zu arbeiten. An das mädchen dachte er tragischerweise den ganzen Tag nicht mehr.
Das Fehlen des 18 Monate alten Mädchens wurde erst bemerkt, als die Mutter es am späten Nachmittag aus der Tagesstätte abholen wollte. Die Eltern riefen zwar den Notdienst, dieser konnte jedoch nur noch den Tod des Kindes – welches bei 27 Grad Außentemperatur und wohl noch höheren Temperaturen im Wageninneren an Austrocknung starb – feststellen.
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