
Leider ist es in Deutschland so, dass der Bildungserfolg bei Schülerinnen und Schülern stark von deren Herkunft abhängt. Das heißt, Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund haben schlechtere Chancen auf einen guten Schulabschluss, als solche ohne Migrationshintergrund. Kurz: Schule wird der multiethnischen Zusammensetzung ihrer Schülerschaft nicht mehr gerecht.
Gut, dass es die Stiftung "Mercator" gibt, die das Projekt "Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund" seit Juni 2004 bundesweit unterstützt, um diesem Phänomen entgegen zu wirken.
Die Stiftung "Mercator" arbeitet in Kooperation mit verschiedenen Universitäten in ganz Deutschland (z. B. Köln, Potsdam, Dresden, Leipzig, Hamburg oder Bremen).
Geleitet werden diese Projekte an den einzelnen Universitäten zumeist von ausgewählten Lehrstühlen der Fachbereiche "deutsch" oder "Deutsch als Zweitsprache".
Den Förderunterricht an den verschiedenen Schulen, welche häufig in sozialen Brennpunkten mit einem hohen Anteil an Migrantenschülern liegen, erteilen speziell für diese Aufgabe im Vorfeld qualifizierte Studentinnen und Studenten.
Die Schülerinnen und Schüler, welche sich in der Regel freiwillig zu dem Projekt anmelden, erhalten einmal pro Woche für zwei Stunden Unterricht. Im Vordergrund steht dabei vor Allem die Vermittlung von sprachlichen Kompetenzen, aber auch die Verbesserung der Rechtschreibung und die Förderung der Sozial- und Gruppenkompetenz sowie die Erweiterung der Toleranz gegenüber Mitmenschen und der Umwelt.
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