
Nach Angaben der Fachzeitung "Ärztliche Praxis" kann durch eine Ultraschall-Untersuchung bestimmt werden, wie hoch das Risiko eines Babys für plötzlichen Kindstod (Sudden Infant Death Syndrome) ist.
Der plötzliche Kindstod tritt bei Kindern auf, bei denen sich die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes unter bestimmten Umständen – zum Beispiel durch mangelnden Blutfluss durch eine Schlagader, die das Gehirn mit Sauerstoff versorgt – verringert. Zu einer solchen Unterversorgung kann es zum Beispiel dann kommen, wenn Babys auf dem Bauch liegen und den Kopf zur Seite drehen.
Zu einer solchen Unterversorgung kann es zum Beispiel dann kommen, wenn Babys auf dem Bauch liegen und den Kopf zur Seite drehen.
Allerdings betrifft das nicht alle, sondern nur 1,5 Prozent der Säuglinge. Bei ihnen verlangsamt sich Kinderärzten der Klinik für Kinder und Jugendliche von der Sozialstiftung des Klinikums bamberg zufolge der Blutfluss deutlich durch die Lage des Kopfes.
Durch das Ultraschall-Verfahren kann herausgefunden werden, ob ein Kind zu dieser Risikogruppe gehört oder nicht.
Laut dem Bericht sterben in den Industrieländern ein bis zwei von jeweils 2.000 Kindern im ersten Lebensjahr an plötzlichem Kindstod.
Die Deutsche Gesellschaft für Ulraschall in der Medizin (DEGUM) empfiehlt daher, Ultraschall-Reihenuntersuchungen bei Säuglingen durchzuführen, um gefährdete Kinder rechtzeitig zu erkennen und Fälle von plötzlichem Kindstod zu verhindern. Eltern, deren Kinder zu der Risikogruppe gehören, sollten besonders darauf achten, ihr Baby immer richtig – und zwar auf den Rücken – hinzulegen.
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