Spielzeug: Weniger ist oft mehr
abgelegt im Archiv Spiel und Spaß am 31.10.07

Kinder können unterschiedlich gut alleine spielen. Es gibt Kinder, die sich stundenlang in ein Spiel vertiefen können und selbst mit banalen Dingen wie zum Beispiel Töpfen als Spielzeug rundum zufrieden sind, während andere ständig auf der Suche nach neuen Reizen und Spielmaterialien sind.
Möchten Eltern erreichen, dass ihr Nachwuchs ab und zu auch gut alleine spielen oder mit wenig Spielzeug auskommen kann, sollten sie das Spielangebot von Anfang an überschaubar gestalten. So hat das Kind Zeit und Ruhe, sich auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren und ist nicht ständig abgelenkt. Auch Ulrich Gerth, Vorsitzender der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung (bke) in Fürth, findet: "In den meisten Kinderzimmern ist viel zu viel Spielzeug, hier wäre weniger mehr".
Ebenso ist es wichtig, dass die Eltern sich nicht ständig in das Spiel ihres Sprösslings einmischen: Kinder probieren sich im Spiel aus, sie erkunden ihre Welt, ihre Fähigkeiten und ihre Phantasie. Selbst wenn nicht alles, was ihr Kinder spielt, für Eltern auf Anhieb Sinn macht, sollten sie es doch respektieren und nicht etwa aus einem Spiel heraus reißen.
Wer mehr über verschiedene Spielzeuge erfahren möchte, kann vielleicht auf dem Holzspielzeug-News-Blog noch eine Menge Interessantes finden.
Foto: www.kaleidoshop.de
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Wong
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Kommentar von:
Mutti
(01.11.07 14:46 Uhr)
Weniger ist mehr, das kann ich mir auch vorstellen. Nur wie findet eine Mutter raus, was sie von den Spielsachen entfernen soll und was da lassen? Von jedem einfach etwas weniger oder auch die Vielfalt reduzieren? Also einzelne Spielthemen wie Bücher, Kuscheltiere wegnemen und dafür Playmobil und Bauklötze hinstellen? Keine leichte Entscheidung. Was ist sinnvoll?
Kommentar von:
mutter
(01.11.07 14:51 Uhr)
Weniger ist mehr, das kann ich mir auch vorstellen. Nur wie findet eine Mutter raus, was sie von den Spielsachen entfernen soll und was da lassen? Von jedem einfach etwas weniger oder auch die Vielfalt reduzieren? Also einzelne Spielthemen wie Bücher, Kuscheltiere wegnemen und dafür Playmobil und Bauklötze hinstellen? Keine leichte Entscheidung. Was ist sinnvoll?
Kommentar von:
Ina
(01.11.07 17:15 Uhr)
Ich denke, dass nicht unbedingt die Vielfalt reduziert werden muss, sondern dass es zum Beispiel reicht, wenn das Kind den Playmobil Bauernhof aber nicht auch noch das Piratenschiff und tausend andere Szenerien hat. Vor allem sollten Eltern ihren Kindern Spielzeug kaufen, das die Phantasie anregt. Mit einfachen Puppen oder Teddys können Kinder zum Beispiel viele verschiedene Rollenspiele spielen. Ein Spielzeug sollte also einfach aber vielfältig verwendbar sein.
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