18 AprSchutzfilter im Internet immer noch ungenügend

Schutzfilter im Internet immer noch ungenügend

Im Januar dieses Jahres berichtete ich über die Website Myspace, die von vier Elternpaaren aus den USA auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagt worden war, da sich Sextäter unter Angabe einer falschen identität über diese mit ihren minderjährigen Töchtern anfreundeten, verabredeten und sie bei späteren Treffen missbrauchten.

Damals versicherte der Mutterkonzern News Corp, bereits an einer Sicherheitssoftware zum Schutz von Kindern und Jugendlichen zu arbeiten.

Doch was ist seither passiert, welche Möglichkeiten haben Eltern, ihre Kinder zu schützen und wie sicher ist das Internet nun – drei Monate später – für unseren Nachwuchs geworden?

Einem Test der in Hannover erscheinenden Zeitschrift "c't" (Ausgabe 08/2007) zufolge jedenfalls funktionieren Internetfilter allgemein- deren grundsätzliche Aufgabe es ist, Pornografie, Gewaltdarstellungen oder auch Nazi-Propaganda im Internet automatisch abzublocken – nur bedingt bzw. lassen sich leicht umgehen. Keine der im Rahmen des Tests installierten Kindersicherungen war unüberwindbar. Häufig reichte es sogar schon aus, Windows in dem so genannten abgesicherten Modus zu starten.

Von der Internetplattform Myspace habe ich diesbezüglich nichts Konkretes herausfinden können.

Eine absolute Sicherheit gibt es daher für Kinder beim Surfen im Internet nicht und Eltern sind somit momentan noch am Besten beraten, wenn sie ihre Sprösslinge bezüglich der Risiken aufklären und sie generell nicht allein vor dem Computer sitzen lassen.


No comments

Place your comment

Please fill your data and comment below.
Name
Email
Website
Your comment
Impressum