16 AugSchlangenbisse – eine Gefahr besonders für Kinder

Schlangenbisse - eine Gefahr besonders für Kinder

Ein Wochenendausflug in die Natur mit der ganzen Familie ist schon ein tolles Erlebnis. Dies kann sich jedoch schnell ändern, wenn man keine Vorsicht walten lässt und zum Beispiel im hohen gras auf eine Kreuzotter trifft. Die Kreuzotter ist die in Deutschland am Häufigsten vorkommende Giftschlange. Ihr Gift ist für gesunde Erwachsene meist harmlos, kann Kindern jedoch gefährlich werden.

Im Falle eines Bisses, so rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in München, sollte das betroffene Körperteil des Kindes ruhig gestellt, jedoch nicht abgebunden werden. Von Methoden wie Aussaugen des Giftes oder Ausschneiden der Bissstelle sollte den Ärzten zufolge abgesehen werden. Lieber sollten Eltern umgehend einen Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen, damit ihr Kind "beobachtet und gegebenenfalls ein Gegengift verabreicht werden kann", erläutert der Kinderarzt Thomas Fendel.

Kreuzottern leben häufig in der Nähe von Wäldern und in Gebirgen bis 3000 Meter Höhe aber auch an Mooren. Der biss einer solchen Schlange lässt sich an zwei symmetrischen, etwa einen Zentimeter auseinander liegenden Malen der Giftzähne erkennen. Nach einem Schlangenbiss kann es bei Kindern zu Schmerzen, ansteigenden Schwellungen und bläulichen Hautverfärbungen an der Bissstelle kommen. Ebenso typische Symptome sind Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen.


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