23 AprRund 7.000 jugendliche Verkehrstote wöchentlich

Rund 7.000 jugendliche Verkehrstote wöchentlich

Die fahrt des Mini-Pocketbikers aus meinem vorherigen Beitrag hört sich auf gewisse Weise unterhaltsam an und endete auch glücklicherweise glimpflich. Für rund 7.000 Jugendliche (wöchentlich weltweit) jedoch nimmt die Teilnahme am Straßenverkehr kein gutes Ende.

Im Gegenteil: Einem Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge sind Verkehrsunfälle die weltweit häufigste Todesursache für Jugendliche zwischen 15 und 19 Jahren, wobei junge Männer dabei fast drei Mal so gefährdet seien wie junge Frauen.

In den ärmeren Ländern sind jedoch nicht Autofahrer, sondern vielmehr Fußgänger, Radfahrer, Motorradfahrer und Passagiere am Häufigsten in tödliche Unfälle verwickelt, was vor allem an der schlechten Verkehrsinfrastruktur liegt.

Daher sei es laut WHO wichtig, dass Verkehrsplaner etwa die Wege für Autos und andere Kraftfahrzeuge von denen für Radfahrer und Fußgänger trennen, dass die Verkehrserziehung von Kindesalter an Vorrang bekommt und dass Erwachsene im Straßenverkehr stets ein gutes Vorbild für ihren Nachwuchs abgeben.


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