
Bei Rockkonzerten geht es zwar in der Regel ein bisschen wilder zu, in Indonesien sind nach Ausbruch einer Panik bei einem solchen nun jedoch zehn Jugendliche zu Tode getrampelt worden. Zahlreiche weitere Besucher wurden verletzt, einige erlitten Knochenbrüche, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Antara.
Ausgebrochen sei die Panik, als Besucher des überfüllten Konzertes die Halle verlassen wollten und gegen einen Ansturm von Neuankömmlingen ankämpfen mussten. Ein 19 Jahre alter Augenzeuge berichtet: "Von draußen wollten Hunderte rein und haben gegen das Tor gedrück. Von drinnen wollten die Leute raus, weil die Halle so voll war, dass es schwer war, Luft zu holen."
Mehrere hundert Leute hatten das Konzert einer lokalen Band besucht. Die Veranstalter wurden nach Angaben der Polizei vernommen und es wurde unter anderem werde untersucht, ob bei dem Konzert unerlaubterweise alkoholische getränke verteilt worden waren.
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