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Finanzen
von Ina Michaelis am 19.02.08
Sonntag Nacht bekam mein Freund eine Sms von einem seiner Freunde, in dem dieser verkündete, er sei gerade Vater geworden. Seine neugeborene Tochter sei gesund und munter und auch der Mutter ginge es gut, schrieb er. Ein wenig umnachtet freuten mein Freund und ich uns für die frisch gebackenen Eltern, bevor wir zurück in die Kissen sanken. Und noch beim Einschlafen dachte ich mir: "Mensch, ein Sonntagskind - die sollen doch heute so selten geworden sein..."

Und siehe da, genau heute lese ich es wieder bei n-tv :
"Weil immer mehr Kinder mit einem kaiserschnitt zur Welt geholt werden, gibt es in Deutschland weniger Sonntagskinder. Diese zuvor gehegte Vermutung bestätigte der Bremer Biologe Alexander Lerchl anhand einer Untersuchung aller im Jahr 2003 in Deutschland geborener Kinder.
Insgesamt kamen im Jahr 2003 in Deutschland 706.721 Kinder zur Welt. In allen Bundesländern mit Ausnahme Bremens wurden am Wochenende weniger Kinder geboren als in der Woche, zeigte die Auswertung. Vor allem am Sonntag gab es deutlich weniger Geburten als statistisch zu erwarten gewesen wären.
Krankenhäuser planen Kaiserschnitte - so sie nicht spontan nötig werden - an den Wochentagen, da die Kliniken dann in der Regel besser personell besetzt sind und der Eingriff somit sicher wird. Dies ist eine der Begründungen für die Beobachtungen. Zum anderen sparten die Kliniken aber auch Geld, wenn sie Wochenend-Geburten vermeiden: Samstags und Sonntags sind die Personalkosten um etwa ein Viertel höher. Die Zunahme der Kaiserschnitte wird von einigen Medizinern mit Skepsis betrachtet, da die medizinischen Risiken für Mutter und Kind dabei höher seien als bei einer normalen Geburt."
Den Statistiken zufolge ist die kleine "Leni" also eine richtige Rarität. ;-)

Und siehe da, genau heute lese ich es wieder bei n-tv :
"Weil immer mehr Kinder mit einem kaiserschnitt zur Welt geholt werden, gibt es in Deutschland weniger Sonntagskinder. Diese zuvor gehegte Vermutung bestätigte der Bremer Biologe Alexander Lerchl anhand einer Untersuchung aller im Jahr 2003 in Deutschland geborener Kinder.
Insgesamt kamen im Jahr 2003 in Deutschland 706.721 Kinder zur Welt. In allen Bundesländern mit Ausnahme Bremens wurden am Wochenende weniger Kinder geboren als in der Woche, zeigte die Auswertung. Vor allem am Sonntag gab es deutlich weniger Geburten als statistisch zu erwarten gewesen wären.
Krankenhäuser planen Kaiserschnitte - so sie nicht spontan nötig werden - an den Wochentagen, da die Kliniken dann in der Regel besser personell besetzt sind und der Eingriff somit sicher wird. Dies ist eine der Begründungen für die Beobachtungen. Zum anderen sparten die Kliniken aber auch Geld, wenn sie Wochenend-Geburten vermeiden: Samstags und Sonntags sind die Personalkosten um etwa ein Viertel höher. Die Zunahme der Kaiserschnitte wird von einigen Medizinern mit Skepsis betrachtet, da die medizinischen Risiken für Mutter und Kind dabei höher seien als bei einer normalen Geburt."
Den Statistiken zufolge ist die kleine "Leni" also eine richtige Rarität. ;-)
Permalink: Rarität "Sonntagskind"
Tags:
Kaiserschnitt+Geburt
Sonntag+Geburt
unberechtigter+Kaiserschnitt
alternative+Geburt
Erziehung
Kinder
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Wong
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