Rückgang bei künstlichen Befruchtungen
abgelegt im Archiv Gesundheit am 31.12.07

Selbst wenn ein Kinderwunsch besteht, kann nicht jedes Paar einfach so zu Nachwuchs gelangen. Dank modernster medizinischer Mittel jedoch gibt es auch für jene Männer und Frauen, die auf natürlichem Wege bisher keine Kinder zeugen beziehungsweise gebären konnten, Wege, dies zu erreichen.
Der Drang danach, mit fremder Hilfe Nachwuchs zu bekommen, scheint allerdings abzunehmen. Dies jedenfalls ergaben die Zahlen des IVF-Registers , eines Zusammenschlusses von 122 deutschen Zentren für Reproduktionsmedizin. Demnach sinkt seit 2004 die Zahl der so genannten "Retortenbabys" in Deutschland.
Wie die Zeitung "Neue Westfälische" berichtet, ist der Rückgang nach Ansicht von Experten allerdings besonders darauf zurückzuführen, dass sich die gesetzlichen Krankenkassen nur noch zu 50 Prozent an den Behandlungskosten beteiligen. So müssten Ehepaare seit der gesundheitsreform im Jahre 2003 im Schnitt bis zu 1900 Euro pro Behandlungszyklus für Reagenzglas-Befruchtungen zahlen, was unter Umständen ziemlich ins Geld gehen kann.
Ließen im Jahr 2002 noch rund 25.000 Paare wegen ihres unerfüllten Kinderwunsches medizinisch behandeln, waren es im Jahr 2006 lediglich noch rund 19.000 Paare.
Permalink: Rückgang bei künstlichen Befruchtungen
Tags: Künstliche+Befruchtung Retortenbaby Kinderwunsch Erziehung Kindererziehung
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Wong
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