Pro Kind - Hilfe für Mütter in prekären Situationen
abgelegt im Archiv Familie am 20.06.07
In Zukunft sollen Schwangere und Mütter in schwierigen Lebenslagen in Bremen bessere hilfe finden. Und zwar durch das Projekt "Pro Kind" , dessen Ziel es laut Angaben der Organisatoren ist, mit Hilfe für die Mutter die gesunde Entwicklung sozial bedrohter Kinder zu fördern. Unterstützung erfährt das Projekt vom Deutschen Roten Kreuz (DRK), vom Bund und vom Bremer Sozialressort.
In das Hausbesuchsprogramm aufgenommen werden sollen rund 100 Frauen, die arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe bekommen, minderjährig oder drogenabhängig und parallel mit ihrem ersten Kind schwanger sind. Diese Frauen sollen laut DRK von der 12. Schwangerschaftswoche bis zum zweiten Geburtstag des Kindes in regelmäßigen Abständen von Familienhelfern zu Hause besucht werden. Die Familienhelfer sollen die Mütter beim Aufbau einer intensiven Beziehung zu ihren Kindern unterstützen und ihnen bei der gesunden Ernährung und der regelmäßigen ärztlichen Versorgung ihrer Sprösslinge zur Seite stehen.
Nachdem es in den USA, Kanada, Australien und den Niederlanden bereits gute Ergebnisse erzielte, war das Projekt "Pro Kind" im November 2006 zunächst in Niedersachsen als Modell gestartet worden. In den USA zeigten Vergleichsuntersuchungen, dass mit einem solchen Angebot langfristig auch erhebliche gesellschaftliche Folgekosten eingespart werden können.

Tags: Pro+Kind Mutter+Hilfe Mutterschutz Schwangerschaft
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Wong
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