Pausenbrot - Der tägliche Kampf
abgelegt im Archiv Essen und Trinken am 14.11.06
Jeden Tag ist es das gleiche Spiel: Kira bringt das Pausen-Essen von der Schule unangetastet wieder mit. Egal ob sie nur drei Stunden hat, oder wie Dienstags sechs Stunden in der Klasse ist. Dabei kommt es auch nicht darauf an, was man ihr macht - sie isst in der Schule Nichts. In den ersten Tagen haben wir uns darüber noch nicht den Kopf zerbrochen, weil wir geglaubt haben, dass sie sich erst an die neue Umgebung gewöhnen muss. So langsam denken wir anders.
Apfel, Brot, Brötchen, Jogurt - nichts wird gegessen. Auf die Frage, warum sie nichts isst, kommt immer die gleiche Antwort "Ich hatte keine Zeit". Seltsam - bekommen sie in der ersten Klasse (ob das überall ist, kann ich nicht sagen - hier in Schlangen ist das so) - nach der großen Pausen sogar noch 10 Minuten extra. Um gemeinsam zu essen.
Gestern sagte Kira dann zu uns "Wenn ich meine Butterbrotsdose aufmache - schaue ich einmal rein und mach sie dann wieder zu. Ich hab keinen Hunger in der Schule." Da sie morgends wenigstens vernünftig frühstückt und auch mittags gescheit isst, sorge ich mich zwar noch nicht um ihre Gesundheit, aber darüber nachdenken tue ich schon...

Permalink: Pausenbrot - Der tägliche Kampf
Tags: Pause Schule Essen Brot Brötchen Apfel Ernährung
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Wong
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