
Es kann ja immer mal sein, dass sich eine junge Mutter oder ein junges Elternpaar mit der auf sie zukommenden Aufgabe schlichtweg überfordert fühlt. Für solche Fälle haben sich schlaue und um das Wohl von Neugeborenen besorgte Menschen in Deutschland etwas ausgedacht, das sich Babyklappe nennt. In eine babyklappe, die es mittlerweile bereits in fast jeder größeren Stadt gibt, können verzweifelte Eltern, die mit der ach so plötzlichen Existenz ihres Babys nicht zurecht kommen, das neue Leben legen und darauf vertrauen, dass es in gute und engagierte Hände gelangt.
Wenn man aber augenscheinlich einfach mal zu doof ist, einen solchen Apparat richtig zu bedienen, dann tut das schlicht und ergreifend richtig weh. In dem Fall aus Hamburg, der aktuell durch die Medien geht, leider besonders dem kleinen Jungen, der wahrscheinlich durch die Blödheit desjenigen, der ihn abgab, sterben musste. Angaben der Polizei zufolge starb der Säugling an mangelnder Versorgung sowie an Unterkühlung.
Und als wäre ein Unglück dieser Art nicht schon tragisch genug, macht nun auch noch der Fall eines neugeborenen Mädchens die Runde in der Presse , das leblos vor eine Babyklappe in Karlsruhe gelegt wurde. Nach Aussage des Notarztes war das Baby voll entwickelt und hatte keine äußeren Verletzungen.
Vielmehr als meinen Kopf zu schütteln und mich über menschliches Versagen aufzuregen, kann ich mal wieder nicht tun. Außer an jene Eltern zu appellieren, die sich in der Zukunft in einer solchen Notsituation befinden könnten, im entscheidenden Moment einfach mal clever zu sein!
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