31 OktNun doch Betreuungsgeld? – Von der Leyen knickt offenbar ein

Nun doch Betreuungsgeld?  - Von der Leyen knickt offenbar ein

Haben Sie schon einmal etwas vom so genannten betreuungsgeld gehört? Das ist Geld, welches Edmund Stoiber Mitte dieses Jahres allen Eltern für die Zukunft versprach, die ihre Kinder nicht in die KiTa oder den Kindergarten schicken.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen war bisher strikt gegen die Zahlung einer solchen Prämie für Selbsterziehende und bezeichnete sie in der Vergangenheit sogar als "bildungspolitisch eine Katastrophe" . Nun jedoch scheint sie Ministerin auf den Vorschlag der CSU einzugehen und das Betreuungsgeld für häusliche Erziehung ab 2013 im Gesetz zum Ausbau der Kinderbetreuung verankern zu wollen.

Schade, wirklich schade. Die Zahlung eines solch bescheuerten Betreuungsgeldes werden sicherlich genau die Eltern attraktiv finden, deren Kinder ohnehin schon verwahrlost sind und die keine Sozialkontakte nach außen haben. Die stecken sich dann die Prämie selbst in die Tasche und ihre Kinder gucken in die Röhre. Und mit sechs Jahren, wenn sie in die Schule müssen, sind sie dann völlig überfordert von der Masse anderer Kinder und Erwachsener um sich herum, weil sie so etwas wie Gruppengefühl, Regeln und Rituale, Geben und Nehmen noch gar nicht kennen.

Der Besuch des Kindergartens oder der KiTa ist so wichtig für Kinder. Wie kann die Politik – und vor allem Ursula von der Leyen, die im Großen und Ganzen immer einen sehr guten und innovativen Eindruck auf mich gemacht hat – so etwas auch noch befürworten?


No comments

Place your comment

Please fill your data and comment below.
Name
Email
Website
Your comment
Impressum