
Nachdem er in der Nacht erfolglos versucht hatte, sich das Leben zu nehmen, ist der mutmaßliche Mörder des neunjährigen Mitja aus Leipzig, Uwe Kolbig, gefasst worden.
Nachdem er zunächst an den Gleisen gehockt hatte, warf sich der 43- Jährige gegen 0.45 Uhr in Schkeuditz bei Leipzig vor eine fahrende Straßenbahn, sagte ein Polizeisprecher. Obwohl er nach Angaben der Feuerwehr im Triebwagen der etwa 40 Stundenkilometer schnellen Bahn eingeklemmt, rund 15 Meter mitgeschleift und dabei schwer verletzt wurde, war der Tatverdächtige anschließend im Krankenhaus ansprechbar und konnte eindeutig identifiziert werden.
Der mehrfach vorbestrafte Kinderschänder soll Mitja, dessen Leiche in seiner Gartenlaube gefunden wurde, sexuell missbraucht und anschließend erstickt haben.
Einen ausführlichen Bericht zur Erfassung Uwe Kolbigs können Sie hier lesen.
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