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Schule und Bildung
von Ina Michaelis am 09.04.07

Häufig geht es um offene Gewalt, bei der die Opfer von Mitschülern geschlagen, getreten, beraubt oder ihre Sachen zerstört werden. Viele Fälle von Mobbing gehen jedoch auch ohne sichtliche Gewalt von statten, bei der die betroffenen Kinder verbale Gewalt und ausgrenzung erleiden müssen. Häufig werden sie beschimpft oder lächerlich gemacht, es werden Lügen über sie in Umlauf gesetzt oder ihre Mitschüler ignorieren sie einfach.
Da sich viele Mobbingopfer schämen, die Schuld bei sich suchen, sich zurückziehen und ihr Leiden verheimlichen, sollten Eltern ihren Kindern gegenüber sensibel sein und auf Warnsignale achten.
Äußere Zeichen können zum Beispiel Kratzer, blaue flecken oder Prellungen am Körper sein. Auch auf zerstörte oder verschwundene Sachen sollte geachtet werden. Ebenso sollten Eltern aufmerksam werden, wenn ihr Kind nicht mehr von anderen z. B. zum Geburtstag eingeladen wird und sich Bekannte oder Freunde abwenden.
Meist gehen betroffene Kinder nur ungern zur Schule, sind ängstlich und unsicher oder ihre Leistungen lassen nach.
Haben sie einen konkreten Verdacht, sollten Eltern auf jeden Fall behutsam vorgehen, um das Vertrauen ihrer Kinder nicht zu verletzen. Ausweichende Antworten sollten allerdings nicht hin genommen werden, da sich die Situation dadurch ja nicht verbessern kann.
Vertiefende Informationen zum Thema können Eltern und Interessierte z. B. auch hier erhalten.
Permalink: Mobbing in der Schule
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