Mit Gewalt zum "Schlangenmädchen" - Ehepaar festgenommen
abgelegt im Archiv Verschiedenes am 25.07.07
Immer, wenn man gerade begonnen hat, die letzten Meldungen über Kindesmisshandlungen in Deutschland gedanklich zu verdrängen, taucht eine neue schreckliche Schlagzeile in den Medien auf. Jedes Mal wieder erfüllt es mich mit Trauer und Wut darüber, wie grausam sich erwachsene Menschen gegenüber Kindern verhalten können. So hat mich heute auch die Nachricht über ein schwer misshandeltes Mädchen, welches von einem ehepaar offenbar mit Gewalt zu einem "Schlangenmädchen" geformt werden sollte, wieder hart getroffen.
Die 13-Jährige, der am 11. Juli die Flucht aus dem Haus ihrer Peiniger in Ingelheim gelang, wurde einen Tag später völlig entkräftet im nahe gelegenen Mainz aufgefunden. Zahlreiche Verletzungen am gesamten Körper deuteten darauf hin, dass das Kind unter anderem auch mit Stöcken geschlagen und gefesselt wurde. Dies geschah den Ermittlungen zufolge immer dann, wenn das Mädchen mongolischer Abstammung die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllte.
Das skrupellose Ehepaar wurde festgenommen. Die 13-Jährige und eine weitere Minderjährige, die sich im Haushalt der Eheleute aufhielt, werden indes vom zuständigen Jugendamt betreut.

Tags: Schlangenmädchen+Mainz Schlangenfrau Schlangenmädchen
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Kommentar von:
Melanie Snyder
(25.09.09 12:10 Uhr)
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Das Problem ist ja auch der Hochleistungssport, insbesondere die Rhythmische Sportgymnastik, wo den Mädchen enorme Leistungen abverlangt werden. Früher war die Rhythmische Sportgymnastik eine ästhetische Sportart, doch heute müssen dort Höchstleistungen vollführt werden. Ehemalige Sportgymnastinnen bemängeln, dass heutzutage ein spindeldürrer und sehr geschmeidiger Körper gefragt ist. Die Sportgymnastinnen werden deshalb auch Gummimädchen oder Gummiflittchen genannt, da sie sich wie eine Gummipuppe dehnen und spreizen lassen. Aber dies ist ja nicht nur die Schuld der Trainer, sondern auch der Eltern, da diese ihre Kinder dort hinschicken. Stundenlanges Trainieren in der Sporthalle und Zuhause.
Ich möchte nicht, dass meine Tochter die Rhythmische Sportgymnastik betreibt, da diese Sportart ein sehr hohes Magersuchts- und Folgeschädenrisiko birgt. Außerdem hat die Rhythmische Sportgymnastik eine sehr hohe Verletzungsgefahr, da die Wirbelsäulen der Mädchen extrem verbogen werden. Die Wirbelsäule, insbesondere der Hals, ist sehr empfindlich. So können Bandscheibenvorfälle, Querschnittslähmung und sogar das Locked-in-Syndrom auftreten und für den Rest des Lebens bestehen!
http://www.barny-th.de/nolimits/noli06/noli06_8518.jpg
http://www.youtube.de/watch?v=zNWxkm7hopc
(Insbesondere 0:48 – 0:50 und 0:50 – 0:54.)
http://www.youtube.de/watch?v=YkKuMySq8n4
Mit freundlichen Grüßen
Melanie Snyder