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Erziehung
von Ina Michaelis am 10.01.08
Ein andauernd nörgelndes Kind kann für seine Eltern leicht zur Nervenprobe werden. Nachgeben sollten Mutter oder Vater dieser Erscheinung jedoch nicht, da es in einer solchen Situation häufig darum geht, dass sich das Kind zu wenig beachtet fühlt, sich ärgert und so Zuwendung erzwingen will. Hermann Scheuerer-Englisch von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung in Fürth rät Eltern, ihrem Kind nicht dann mehr Zuwendung zu geben, wenn es gerade quengelt, sondern eher in Situationen, in denen es dieses nicht tut.
Durchaus schwierig aber dennoch wichtig sei es, so erläutert Scheuerer-Englisch, dass sich Eltern von dem kindlichen Genörgel nicht provozieren lassen und es möglichst ignorieren. Um es zu einer vernünftigen Kommunikation anzuregen, könnten die Eltern ihrem Kind erklären, dass sie gerne auf dessen Äußerungen eingehen, sobald es in normalem Tonfall spricht. Um die eigene Vorbildfunktion zu untermauern, sollte der elterliche Ton dabei nett und gelassen sein.
Ab und an nörgeln Kinder auch, weil sie damit ihre Interessen und Wünsche durchsetzen wollen, wie auch auf diesem Blog berichtet wird. Wenn sie mit dieser Strategie in der Vergangenheit bereits Erfolg hatten, werden sie sie natürlich wieder anwenden. Hier hilft Eltern nichts anderes, als die Situation auszusitzen und das Kind die Erfahrung machen zu lassen, dass es so scheitert. Hört das Kind auf zu nerven, ist es wichtig, ihm augenblicklich interessiert zuzuhören und ihm damit zu signalisieren, dass das Leben viel schöner ist, wenn man sich vernünftig verhält.

Ab und an nörgeln Kinder auch, weil sie damit ihre Interessen und Wünsche durchsetzen wollen, wie auch auf diesem Blog berichtet wird. Wenn sie mit dieser Strategie in der Vergangenheit bereits Erfolg hatten, werden sie sie natürlich wieder anwenden. Hier hilft Eltern nichts anderes, als die Situation auszusitzen und das Kind die Erfahrung machen zu lassen, dass es so scheitert. Hört das Kind auf zu nerven, ist es wichtig, ihm augenblicklich interessiert zuzuhören und ihm damit zu signalisieren, dass das Leben viel schöner ist, wenn man sich vernünftig verhält.
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Wong
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Kommentar von:
Daniela
(06.03.08 11:06 Uhr)
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Wollte die Tage auch dazu bloggen unter http://www.marzipanfuesschen.de
, weil mein eigener Zwerg gerade seine "Oh menno ey" Phase hat, nachdem wir die "sentimentale Phase" ( alles war traurig und gruselig) gerade hinter uns haben!
Es kostet zwar etwas Kraft ihm immer wieder zu sagen das er vernünftig mit mir reden soll, aber nach knapp drei Wochen kann ich sagen, das ich denke wir haben es fast geschafft.
Ich empfinde es als austesten ob die alten Regeln und Grenzen immer noch gelten. Mir ist nämlich aufgefallen das diese "ich will, ich will" oder "menno ey" Phasen in regelmäßigen Abständen immer wieder auftauchen. Ich denke wenn die Kinder gewachsen sind oder irgendwelche Abenteuer überstanden haben oder innerlich gewachsen sind, müssen sie mal wieder testen ob sich auch die Eltern verändert haben.
Mein Tipp: cool bleiben und Tipps aus Artikel ruhig mal ausprobieren.