
Immer wieder wird in der Didaktik betont, dass sich Aufgaben im Schulunterricht an der Lebenswelt der Kinder orientieren sollen. Dadurch identifizieren sie sich mit der Aufgabe und entwickeln größeres persönliches Interesse an ihrer Lösung.
Ein Lehrer aus Neuseeland hat sich diesen Grundsatz nun wohl zu sehr zu Herzen genommen: Um sie zum Lesen der Kurzgeschichte "Lamb to the Slaughter" (deutscher Titel: "Lammkeule") von Roald Dahl zu animieren, beauftragte er die Schülerinnen und Schüler seiner Klasse, einen Mordkomplott inklusive perfekter Leichenbeseitigung zu schmieden.
Einer seiner Schüler beklagte sich über die Aufgabe bei seinen Eltern. Diese wandten sich umgehend an die Schulleitung, welche widerum sich nun im Namen des Lehrers für die mörderische Hausaufgabe entschuldigte.
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