Lehrer sammelt rund 5.000 Spickezettel
abgelegt im Archiv Schule und Bildung am 17.03.07
Die Zuhilfenahme von Spickzetteln bei Klassenarbeiten erfreut sich bei Kindern und Jugendlichen vermutlich seit Beginn der Schulgeschichte großer Beliebtheit.
Da die Verwendung der kleinen "Gedächtnishilfen" jedoch verboten ist und sich auch die Lehrer in deren Auffinden fortgebildet haben, sind Schülerinnen und Schüler im Laufe der Jahrhunderte gezwungen gewesen, immer ausgeklügeltere und ideenreichere Formen von Spickzetteln zu erfinden.
Rund 5.000 Zeugnisse des Schummelns sowie Kritzeleien, Karikaturen und Briefchen von Schülerinnen und Schülern hat Der Nürnberger Mathematiklehrer Günter Hessenauer in seinen vier Jahrzehnten im Schuldienst gesammelt.
Gewürdigt werden die Spickzettel nun in der Schulgeschichtlichen Sammlung der Universität Erlangen- Nürnberg. Außerdem soll eine Auswahl der "einzigartigen Zeugnisse schulischer Subkultur" von Oktober an im Schulmuseum Nürnberg gezeigt werden, da sie einen einzigartigen Zugang zur Innenwelt des Klassenzimmers, zu den Gedanken, Gefühlen, Freuden und Sorgen der schüler bieten.

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Wong
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