
Schon lange ist bekannt, dass Kinder, die mit einem leeren Magen in der Schule sitzen , nicht gut lernen können. Logisch, denn zum Denken und Leistungen bringen braucht der Mensch Energie und diese kann er nur aus der Nahrung ziehen.
Um die Zahl der Kinder zu verringern, die ohne Frühstück in die Schule kommen bzw. die den Tag ohne ein warmes und ausgewogenes Mittagessen überstehen müssen, wurden in vielen Ganztagsschulen in der bundesrepublik auch Mensen eingerichtet. Dadurch sollte jedes Kind die Möglichkeit haben, zu geregelten Zeiten vernünftig und ausgewogen zu essen . Dumm nur, dass es immer mehr Kinder gibt, die aus armen Familien kommen und deren Eltern das Geld für das Schulessen nicht aufbringen können…
Renate Künast, Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, hat sich daher für kostenlose Schulspeisungen in ganz Deutschland ausgesprochen. Ihr zufolge sei es ein Unding, dass zwar in vielen Schulen im Unterricht über gesundes Essen gesprochen werden würde, ein Großteil der Kinder in den Pausen jedoch hungern müssten. Zur Finanzierung schlug die Politikerin vor, dass Bund, Länder und Kommunen gemeinsame Kinderfonds schaffen müssten, aus denen die Schul-Mahlzeiten bezahlt werden können.
Bleibt nur zu hoffen, dass sich für dieses Problem schnell eine gute Lösung finden lässt, da ein geregeltes und gemeinsames Essen nicht nur die Leistungsfähigkeit der Kinder steigern, sondern meiner Überzeugung nach auch einen positiven Einfluss auf das soziale Miteinander in der Schulgemeinschaft haben kann.
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