
Ich bin – obwohl selbst noch keine Mutter – eine große Befürworterin davon, dass Kinder einen Kindergarten besuchen sollten. Wo sonst bekommen sie schon die Möglichkeit, in jungen Jahren so intensiven und vielfältigen Kontakt mit Gleichaltrigen zu haben, sich zu erproben, gemeinsam zu spielen, zu lachen, zu toben oder auch Konflikte auszutragen? Im Kindergarten wird auf spielerische Art und Weise miteinander gelernt und gelebt und Kinder können ungezwungen lernen, sich in einer sozialen gemeinschaft zurecht zu finden.
Ob ich allerdings etwas von einer Kindergartenpflicht halten soll, weiß ich absolut nicht. Einer Umfrage der Zeitschrift Eltern zufolge sprechen sich zwar zwei Drittel der Befragten Personen für den verpflichtenden Kindergartenbesuch aus aber ich denke nicht, dass dies richtig ist. Klar gibt es Kinder, die aus einem so verheerend schlechten sozialen Umfeld kommen, dass sie nirgends besser aufgehoben sind, als möglichst weit weg von zu Hause, doch dies ist nicht der Regelfall. Viele Eltern haben auch so genügend Zeit und vor allem Lust, sich um ihren Nachwuchs zu kümmern und gemeinsam mit ihm andere Mütter und ihre Kinder zu besuchen. Für sie wäre eine Kindergartenpflicht vielleicht sogar eine Belastung…
Was sagen Sie zu dem Thema? Kindergarten als Pflicht oder nicht? Was spricht dafür, was dagegen? Ich bin gespannt auf jegliche Kommentare!
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