
Donnerstag habe ich mich mit meinem Bruder, meinem Vater und seiner Frau in einem kleinen französischen Restaurant zum Essen getroffen. Irgendwann beim Hauptgang kam das Gespräch auf Kindheitserlebnisse und da fiel uns wieder der kleine "Knuffelwuffel" ein, über den mein Bruder und ich in unserer Grundschulzeit gemeinsam mit meinem Vater unzählige Geschichten geschrieben und diese auch als Hörspiele (mein Tipp dazu auch: Der Hörbuch- und Hörspiel- Blog ) auf Kassetten aufgenommen haben.
"Knuffelwuffel" war ein Stoffhündchen mit lockig-wuscheligem fell, einem kleinen buschigen Schwanz, runden Kulleraugen und einem gewissen Touch von einem Teddybären. Ab und dachten wir uns lustige Abenteuer aus, die er erleben sollte und brachten diese zu Papier beziehungsweise Tonband. Meine Lieblingsgeschichte hieß "Knuffelwuffels Mondfahrt" .
Ich frage mich, ob es noch mehr Leute gibt, die so etwas mit ihren Eltern in ihrer Kindheit gemacht haben oder ob es Eltern gibt, die dies heute noch mit ihren Kindern machen? Meinem Bruder und mir hat es jedenfalls immer tierischen Spaß gemacht, uns gemeinsam mit unserem Papa eine tolle Story mit Text auszudenken und ihn auf Tonband aufzunehmen. Und "Knuffelwuffel" – den es leider nicht mehr gibt, aber den ich tapfer versucht habe zu zeichnen – wurde so zum Held unserer Phantasie!
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