Gegen laute Musik in Discotheken
abgelegt im Archiv Zukunft am 21.05.07
Vor Kurzem berichtete ich in einem meiner Artikel darüber, dass Jugendliche - insbesondere durch das Hören lauter Musik - immer mehr unter Gehörschädigungen leiden.
Nun ist auch Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf hellhörig geworden und will die Musiklautstärke in Diskotheken gesetzlich regeln. Anfang Juni wird die nächste Gesundheitsministerkonferenz stattfinden, auf welcher der Politiker ein bundesweites Lärmgrenzengesetz beantragen möchte.
Der "bild am sonntag" gegenüber sagte er, dass der Lärmpegel auf maximal 99 Dezibel festgesetzt werden und die Einhaltung dieses Grenzwertes zukünftig von den Behörden kontrolliert werden soll.
Verstöße gegen das Gesetz sollen Schnappaufs Ansicht nach mit Geldbußen bestraft werden.
Die gesetzesinitiative ausgelöst hat das Ergebnis einer Messung der Lautstärke in 20 bayerischen Tanzlokalen. 16 der überprüften Discotheken und Kneipen überschritten den von Schnappauf geforderten Grenzwert von 99 Dezibel. In einer der getesteten Örtlichkeiten lag der Lärmpegel sogar bei 127 Dezibel, was in etwa der Lautstärke eines Düsenjets entspricht. "So etwas muss in Zukunft verboten sein", mahnte Bayerns Gesundheitsminister.
Schnappauf, welchen böse Zungen gehässig "Schnappi" nennen, wird sich bei jugendlichen Dicogängern mit einer solchen Gesetzesinitiative sicherlich nicht beliebt machen - ihre Ohren werden es ihm in ein paar Jahren vermutlich jedoch danken.

Permalink: Gegen laute Musik in Discotheken
Tags: Hörschäden Musik+Disco Kindererziehung Erziehung Schnappauf Schnappi
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Kommentar von:
Markus Holzapfel
(17.09.09 5:55 Uhr)
Kommentar von:
Monika Sandt
(16.12.09 8:52 Uhr)
Bin natürlich gegen die laute Musik! Meine Tochter ist 20 Jahre alt und sogar sie behauptet, dass die Musik in der Diskotheken ist zu laut!
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Viel schlimmer find ich, die Jugend nicht aufgeklärt wird.
Auch mir war bis zum 18 Lebensjahr nicht bewusst wie schädlich laute Musik für das Ohr ist bzw. wollte keine "Ohropax" oder sonstigen Gehörschutz verwenden -da er "unsylisch und uncool ist.
Es gibt ihn aber doch den stylischen Gehörschutz - ( hab LivePlugs auf einem großen Festival (Frequency in Österreich) kennen und lieben gelernt)
Der genau für Festivals, Konzerte und Clubs zugeschnitten ist.
lg markus