Gebärmutterhalskrebs - Impfungen schon in der Pubertät
abgelegt im Archiv Gesundheit am 03.09.07
Bislang erkranken jährlich rund 6000 bis 6500 Frauen in Deutschland an gebärmutterhalskrebs. An die 1800 von ihnen sterben jedes Jahr an den Folgen dieser Krankheit.
Gebärmutterhalskrebs entsteht durch Krebs auslösende Warzenviren, die so genannten Papillomviren. Diese werden in der Regel beim Geschlechtsverkehr übertragen. Da mit einer frühzeitigen Impfung künftig 70 Prozent der bisherigen Tumore im Gebärmutterhals verhindert und die Zahl der tödlich verlaufenden entsprechenden Krebserkrankungen um 90 Prozent sinken könnten, sprechen sich trotz der Kosten von rund 400 Euro für drei Injektionen innerhalb eines halben Jahres immer mehr Experten dafür aus, bereits Mädchen in der Pubertät gegen Gebärmutterhalskrebs zu impfen.
Mädchen sollten im Alter von elf bis 17 Jahren gegen das Papillomvirus geimpft werden, da der Impfschutz nur wirksam ist, wenn sich die Papillomviren noch nicht in der Gebärmutter eingenistet haben. Der Impfstoff gegen die Papillomviren war im vergangenen Jahr auf den Markt gekommen. Einen hundertprozentigen Schutz gibt es Ärzten zufolge aber weiterhin nicht, da dieser Impfstoff bislang nur gegen zwei von rund 100 Papillomviren wirksam ist.

Tags: Gebärmutterhalskrebs Papillomviren Genärmutterhalskrebs+Impfung Zielgruppe+Gebärmutterhalskrebs
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Wong
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