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Freizeit
von Ina Michaelis am 07.03.08

Wenn sich die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern nicht darüber einig sind, welches Hobby Priorität hat , kann es schonmal schnell zu Unstimmigkeiten kommen. Keinesfalls jedoch sollten Mütter und Väter ihren Nachwuchs zwingen, einem Hobby nachzugehen, welches ihm keine Freude mehr bereitet. Der diplom-Psychologe Andreas Engel von der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung in Fürth erklärt diesbezüglich: "Kinder brauchen Raum und Zeit, auch wechselnden Interessen probeweise nachgehen zu können, bis sich im Laufe der Entwicklung herausstellt, was intensiv und dauerhaft motiviert."
Besonders beim Musizieren kann es vorkommen, dass Kinder nach einer Weile keine Lust mehr haben, auf ihrem Musikinstrument zu üben. Der Reiz, ein Instrument zu spielen, ist für Kinder zwar groß, das Spiel auf Saiten, Tasten oder ähnlichem ist jedoch auch anstrengend und mühsam und der Frustrationsgrad ist zwischenzeitlich recht hoch. Da helfen nur Motivation, Lob von Erfolgserlebnissen und die elterliche Fähigkeit, zu erkennen, wann das Musizieren ihren Kindern reell keinen Spaß mehr macht.
Wie gehen Sie in Sachen Freizeitgestaltung mit Ihren Kindern um, welche Kompromisse machen Sie und was sind die Lieblingshobbys Ihrer Sprösslinge? Auf Antworten und bin ich gespannt!
Permalink: Freiräume bei der Hobbywahl
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