Experten gehen davon aus, dass von 12,4 Millionen Schülern in Deutschland etwa zehn Prozent die Schule über Wochen und teilweise Monate hinweg schwänzen. Nach Angaben des Ministeriums sind seit September 2006 jedoch rund 1300 Schulverweigerer wieder in den normalen Schulalltag zurückgeholt worden – und zwar durch das förderprogramm "Zweite Chance" . Dieses Programm wird aus dem Europäischen Sozialfonds gefördert und ist Teil einer nationalen Qualifizierungsoffensive.

Hermann Kues, Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, sagte in Gegenwart der "Neuen Osnabrücker Zeitung": "Das ist der Beweis, dass es keine hoffnungslosen Fälle gibt. Man muss sich nur gezielt kümmern."
An 73 Standorten im Bundesgebiet sind etwa 1.900 junge Menschen intensiv betreut worden. In etwa drei Viertel der Fälle habe dies zu Erfolgen geführt. Ziel sei es, so der Staatssekretär weiter, diese Begleitung zum Regelfall zu machen und die Quote der Schulabgänger ohne Abschluss von derzeit rund acht Prozent zu halbieren.
Endlich gibt es mal ein Förderprogramm, das nicht dort ansetzt, wo es eh unnötig wäre.
Da ich erst vor kurzem sehr interessiert in einem Frauen Forum gelesen habe, ich glaube konsumgoettinnen.de war es, dass Frauen mehrheitlich die ganze Arbeit zu Hause mit Kindern selber machen müssen, wundert es mich nicht, dass viele Kinder die Schule schwänzen.
Denn alles allein ist so schwierig zu schaffen und die Kraftreserven haben auch mal ein Ende.
Wenn man mal ehrlich ist – wer hat früher nicht mal hier und da eine Stunde ausfallen lassen? Die genauen Zahlen innerhalb dieser 10% würden mich mal interessieren. Ebenso wie Arbeitnehmer nicht immer krank sind, machen Schüler eben grad bei langweiligen Lehrkörpern gern mal blau. Gute Lehrer haben damit aus meiner Sicht seltener ein Problem.
schaut mal auf
http://www.doktor-norden.de
da gibt es auch sehr interessante Themen!
lg beate