
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte teilte mit, dass in diesem Jahr bereits das zweite Kind in Deutschland an Masern gestorben ist.
Der 13 Monate alte Junge habe sich als Säugling bei seiner jungen Mutter angesteckt, sich während der Masernepedemie in Nordrhein-Westfalen 2006 infiziert und später eine schwere Maserngehirnentzündung bekommen.
Bei diesem Masernausbruch sei auch ein dreijähriger Junge erkrankt, der in diesem Januar starb.
Unterdessen steigt die Zahl der Masernerkrankungen nach Angaben des Landesinstituts für den Ã-ffentlichen Gesundheitsdienst in Münster weiter an. In Nordrhein-Westfalen hat sie sich seit Jahresbeginn auf fast 80 erhöht. Auch in Niederbayern gab es nach Angaben des Berufsverbands einen weiteren Masernausbruch. Hier mit inzwischen 50 Erkrankten.
Zwei impfungen, die bereits im zweiten Lebensjahr im Abstand von vier Wochen erfolgen sollten, empfiehlt daher die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, um einen vollständigen schutz gegen Masern zu gewährleisten.
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