
Kindern mit Entwicklungsverzögerungen kann eine ergotherapie helfen, ihren Alltag zu meistern, da Sinneswahrnehmung, Konzentrationsfähigkeit, Körpergefühl, Bewegungsverhalten oder Geschicklichkeit mit verschiedenen Übungen spielerisch gefördert werden, sagt Gunhild Kilian-Kornell, Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder-und Jugendärzte e.V. in München.
Kinder im Vorschulalter können z. B. ihre Aufmerksamkeit trainieren oder ihre Kontaktscheu überwinden, wodurch sie an Selbstbewusstsein gewinnen. Ebenso können sie lernen, sich allein an- und auszuziehen, zu basteln oder Rad zu fahren.
Zu den in ihrer Entwicklung Verzögerten gehören solche Kinder, die für ihr Alter extrem unselbständig und ungeschickt sind, aber auch solche, die besonders ängstlich, unruhig oder durch eine Behinderung beeinträchtigt sind. Häufig werden Entwicklungsverzögerungen oder Wahrnehmungsstörungen im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen vom Kinder- und Jugendarzt festgestellt.
Die Kosten für eine Ergotherapie, insofern ärztlich verschrieben, werden übrigens von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
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