
Wissenschaftler können es nicht lassen. Andauernd müssen sie dem Drang nachgehen, wieder etwas Neues zu entdecken und zu erforschen. Zumeist ist dies auch gar nicht schlecht, denn was wären wir ohne viele der grandiosen Produkte wissenschaftlicher Neugier?
Dieses Mal jedoch stößt das "Meisterwerk" britischer Wissenschaftler auf Protest, denn sie haben einen embryo mit dem Erbgut von drei Eltern geschaffen. Zwar wurde dieser rein zu Forschungszwecken erzeugt und nach wenigen Tagen des Wachstums zerstört, David King von der nichtkirchlichen Organisation Human Genetics Alert äußerte sich jedoch trotzdem besorgt: "Wir sehen diese Tests als Bewegung in Richtung genetisch veränderter Babys. Dies ist ein risikoreicher und gefährlicher Weg. Wir sollten nicht mit den Bausteinen des Lebens herumfuhrwerken."
Patrick Chinnery , einer der Wissenschaftler von der Universität Newcastle , hat dabei natürlich kein Problem mit der Ethik. Er will mit seiner Arbeit lediglich neue Behandlungsmethoden für unheilbare Erbkrankheiten finden. Für ihre Arbeit verwendeten die Forscher um Chinnery auch nur Embryonen, die im Zuge einer Fruchtbarkeitsbehandlung nicht in die Gebärmutter eingepflanzt wurden.
Tja, an einer solchen Sache scheiden sich wie immer die Geister. Was sagen Sie? Wissenschaft um jeden Preis – ja oder nein?
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