
Nachdem die populäre Website Myspace von Sextätern genutzt worden sein soll, um unter Angabe falscher Daten Kontakt zu Minderjährigen aufzubauen und diese bei einem Treffen zu missbrauchen, klagen vier Familien aus den USA gegen den Mutterkonzern News Corp. auf Schadenersatz in Millionenhöhe.
Die Familien erheben den Vorwurf der Verletzung der Sorgfaltspflicht, des Betruges und der Falschangaben durch das Unternehmen. Ein anwalt der Familien beklagte, dass Myspace viel zu lange gewartet hätte, um funktionierende Mechanismen zu installieren, welche die Sicherheit der Jugendlichen effektiv schützen. Seine Forderung an Myspace lautet, Mechanismen zur Überprüfung des tatsächlichen Alters der Nutzer einzurichten, so dass Kinder nicht mehr auf die falschen Profile von Sextätern herein fallen können.
Myspace arbeitet bereits an einer Sicherheitssoftware mit dem Namen "Zephir", die es Eltern u. a. ermöglichen soll, die Profile ihrer Kinder und deren Tätigkeiten im Internet zu überwachen. Diese soll im Sommer diesen Jahres erhältlich sein.
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