
Können Sie sich noch erinnern, wie faszinierend Sie als Kind ein Schnurtelefon fanden? Sie haben doch sicherlich auch einmal eines gebaut und ausprobiert, ob es tatsächlich funktioniert mit zwei Dosen und einer Schnur miteinander zu telefonieren. Also ich habe das als Kind ausprobiert und ich erinnere mich noch heute daran, wie viel Spaß es gemacht hat mit der Tochter meiner Nachbarin das Schnurtelefon zu bauen und es danach zu testen. Und deshalb wollte ich Sie heute an dieses Telefon-Experiment erinnern, damit Sie es Ihren Kindern zeigen können und die gleiche Begeisterung hervorrufen können, die eins uns ein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat.
Es ist ganz einfach. Nehmen Sie zwei leere Konservendosen, die vielleicht noch vom letzten Mittagessen über geblieben sind und bohren Sie in jede Dose ein Loch (das geht ganz gut mit einem Dosenöffner). Dann nehmen Sie 10 bis 20 Meter langes Perlonband und schieben Sie jeweils ein Ende durch eine Dose und machen Sie dann einen Knoten in den Perlonfaden, so dass er nicht mehr herausrutscht. Nun nehmen zwei Personen je eine Dose in die Hand und gehen so weit auseinander bis der Faden gespannt ist. Wird jetzt in die Dosen gesprochen, dann kann der Gesprächspartner einen gut verstehen. Sie wollen wissen, wie dieses Experiment funktioniert? Die Schallwellen beim Sprechen versetzen den Boden der Büchse in Schwingungen, die durch die Schnur zur anderen Dose übertragen werden.
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