Die Sesamstraße - wirklich schlecht für Kinder?
abgelegt im Archiv Verschiedenes am 23.11.07
Endlich, endlich, endlich habe ich die Antwort auf die Frage gefunden, warum ich so gerne (und nicht selten auch so unkontrolliert) Kekse und andere Süßigkeiten esse: Meine Mutter ist Schuld, weil sie mich als Kind die Sesamstraße hat gucken lassen. Wie hätte sie damals auch ahnen können, dass das für ihre Tochter schädlich ist? Sie hat es doch nur gut gemeint, als sie mich vor dem Fernseher mit dem Kekse vertilgenden Krümelmonster (seit 2005 strenger Obstesser ) allein lies. Ich habe praktisch gerade noch Glück gehabt, dass ich beim Anblick seines manisch-depressiven Mitstreiters Rumpel nicht selber psychisch krank und durch das Schauen der Episoden mit Schlemihl nicht zur Schwarzmarkthändlerin geworden bin...
Wie gut, dass es Experten gibt, die wenigstens die kommenden Kindergenerationen vor solch zwiespältigen Figuren schützen. Die so genannten Experten stammen aus den USA und kümmern sich um die dortigen Sesamstraßen-DVDs. Nun versahen sie zwei der früheren Episoden aus dem Jahr 1969 mit einer Warnung, die besagt, dass sie für "die Bedürfnisse eines Vorschulkinds von heute nicht geeignet seien". Soll soviel heißen wie: Die Sesamstraße ist mitunter gefährlich für Kinder, wie auch Gunnar auf seinem Blog schreibt , und sollte fortan besser nur noch von Erwachsenen gesehen werden!
Eine Frage am Rande: Gibt es in den USA in Bezug auf Kinder nicht schwerwiegendere Probleme zu lösen?

Tags: Sesamstraße+Gefahr Kinder+Sesamstraße Erziehung Kindererziehung
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Wong
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