16 OktDer Linkshänder – ein Fels in der Brandung

Der Linkshänder - ein Fels in der Brandung

Früher gab es ja bekanntlich fiese Unterscheidungen zwischen der linken und der rechten (also der "richtigen") Hand. die linke Hand wurde zum Absolvieren aller "minderwertigen" Tätigkeiten des Lebens benutzt, während die rechte Hand bei der Ausführung der besseren Handlungen behilflich war. So wurde beispielsweise Menschen, die beim Diebstahl oder Raub erwischt wurden, im Mittelalter zur Strafe die rechte Hand abgehackt. Auch in den Schulen zeigte sich die Diskriminierung der linken Hand, so dass noch bis in die späten 80er Jahre hinein vielen Kindern verboten wurde, mit der linken Hand zu schreiben.

Wie gut, dass diese Zeiten vorbei sind und Kinder heutzutage die Hand zum Schreiben frei wählen dürfen. Besonders, da eine aktuelle Studie ergeben hat, dass sich Linkshänder ohnehin niemals vollständig zu Rechtshändern umpolen lassen. Dies, so fanden der Kieler Neurologe Prof. Hartwig Siebner und sein Freiburger Kollege Stefan Klöppel heraus, liegt übrigens an den unterschiedlichen Zuständigkeiten der linken bzw. der rechten Gehirnhälfte für die Bewegungssteuerung bei Rechts- bzw. Linkshändern, die sich nicht langfristig ändern, sondern lediglich kurzfristig verschieben lassen.


One Response to “Der Linkshänder – ein Fels in der Brandung”

  1. es gibt noch mehr untersuchungen zu linken und rechten hemisphären und deren entwicklung. so wird z.B. beim umpolen eben die andere gehirnhelfte weiter entwickelt.

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