Der Frosch - für kleine Biologen ein optimales Haustier
abgelegt im Archiv Tiere am 02.07.07
Ihre Kinder wünschen sich ein Haustier - ein Hund ist jedoch zu groß für Ihre Wohnung, gegen Katzenhaare sind zwei Familienmitglieder allergisch und Wellensittiche können Sie alle prinzipiell nicht ausstehen. Zugegeben, etwas exotisch ist die Idee vielleicht schon aber wie wäre es da mit einem Frosch als neuen Familienanhang?!
Nach jedermanns Geschmack sind sie zwar nicht, aber wer sich einmal auf Frösche einlässt, wird schnell erkennen, dass sie mehr zu bieten haben als knusprige Schenkel, Glubschaugen oder glitschige Haut. Im Gegenteil - manche Arten haben sogar eine ausgesprochen trockene Haut.
Tropische Pfeilgiftfrösche zum Beispiel sind zwar giftig, mit ihrem je nach Art entweder blauen, gelben, grünen, roten oder goldenen Gewand allerdings ein echter Hingucker im Terrarium. Und weil sie aufgrund ihrer Giftigkeit (welche bei Nachzuchten in der Regel weit weniger ausgeprägt ist) auf Tarnung sowie auf den Schutz der Nacht verzichten können, sind sie sogar ausgesprochen häufig tagsüber unterwegs und dann im Unterholz hinter der Glasscheibe zu beobachten.
Ein großes Minus bekommen Frösche natürlich in der Disziplin "Kuscheln", da sie absolut keine Streicheltiere sind. Eher sind sie Kindern oder Familien mit einem ausgeprägten biologischen Interesse zu empfehlen, denen besonders der Anblick der kleinen Hüpfer Freude bereiten wird.
Damit sich die exotischen Tiere in Gefangenschaft wohl fühlen, ist ein artgerecht eingerichtetes Terrarium ein unbedingtes Muss.
Wichtig ist, dass die Abmessungen des Terrariums, welches ja den Lebensraum der Tiere darstellt, ihrem Verhalten entsprechen. Bei Arten, die gerne klettern, sollte das Terrarium hoch sein und natürlich viele Klettermöglichkeiten bieten. Arten, die natürlicherweise den Boden bewohnen, freuen sich somit eher über eine große Grundfläche. Eine lebenswichtige Frage ist das Mikroklima im Terrarium. Die Balance zwischen optimaler Feuchtigkeit, ausreichender belüftung und dem lebensnotwendigen Temperaturbereich muss unbedingt eingehalten werden. Für zarte Nerven ist die Froschhaltung nebenbei übrigens auch nichts, da Frösche nur Lebendfutter verspeisen, welches in der Zoohandlung gekauft aber auch selbst gezüchtet werden kann.
Eltern und Kinder, die jetzt noch nicht völlig abgeneigt sind, finden den Weg zum Frosch optimalerweise über Vereine , Börsen oder Fachmagazine .

Tags: Frosch Terrarium Pfeilgiftfrosch Haustiere Haustiere+Kinder
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Wong
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Kommentar von:
helen
(18.05.08 4:53 Uhr)
heyy also mein name ist helen bin 13 und ich habe und züchte so einiges an tieren ob exotisch oder nicht habe ich 2pferde 2hunde 2siebenschläfer 3flusskrebse 1 italienische schildkröte und ein erdkrötenmännchen ungefähr 10 grasfrösche und 3 wasserschneckenzuchten und 1 erdkröten und 1 grasfroschfroschzucht, und meiner meinung nach sind frösche bzw kröten ein muss für jeden "kleinen" biologen
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