
In den 80er Jahren wurde sie von Psychologen in Florida entwickelt und hat seitdem schnell weltweit Verbreitung gefunden: Die Delfintherapie . Im Zuge einer Delfintherapie soll z. B. Kindern mit einer Behinderung oder einer psychischen Esstörung geholfen werden.
Da der Erfolg einer Delfintherapie – die in jedem Fall mit hohen Kosten verbunden ist – bisher nicht wissenschaftlich belegt werden konnte, wurde sie häufig als eine Masche, mit der die oft kritisierten Delfinarien versuchen ihr Image aufzupolieren oder Geld zu machen, betitelt. Genau so gibt es jedoch auch genügend Betroffene, die auf eine Delfintherapie schwören und durch sie ungeahnte Fortschritte erzielt haben wollen.
Fest steht, dass Delfine als solche nach wissenschaftlichem Ermessen weder heilen, noch medizinische Wirkung – wie z. B. "magische Strahlen" – haben. Nachgewiesen ist jedoch, dass viele behinderte oder psychisch kranke Kinder durch die Freude an den neugierigen, verspielten und freundlichen Meeressäugern ausgeglichener werden oder dass sich z. B. körperliche Blockaden lösen können.
Ein weiterer positiver Effekt der Delfintherapie ist sicherlich auch, dass die Eltern aus ihrem häufig anstrengenden Alltag mit einem behinderten Kind herausgeholt werden, selbst Spaß an der Sache haben und sich gut gelaunt voll und ganz ihren Kindern widmen.
Hi!
Sehr guter und vor allem kritischer Artikel – Gratulation..kurz und knapp zusammengefasst!
Das Thema ist ja momentan wieder sehr brisant und birgt definitiv Vor UND Nachteile! Ich habe es persönlich so erfahren, dass Delfine eine Wirkung haben, sei es nur dieses “Verspielte”.. Es gibt ja zahlreiche Seiten bei denen man sich informieren kann (z.b. http://www.delphinschwimmen.org ) und sich selbst ein bild machen kann!
Gruß, Moritz