
Heute haben die Kinder in der Schule zunächst an ihren Steckbriefen weiter gearbeitet. Diejenigen, die schon fertig waren, haben als "Experten" fungiert und ihre Mitschüler bei der Fertigstellung ihrer Steckbriefe mit Tipps und tatkräftiger Hilfe unterstützt. Nachdem alle Steckbriefe fertig waren und noch einige in der Klasse herum gezeigt wurden, sollte es endlich ans zeichnen der Comics mit den entworfenen Figuren gehen.
Dazu warf ich den Tageslichtprojektor an und erklärte den Kindern anhand einiger Folien, dass der bilderrahmen, der um ein einzelnes Comicbild herum gehört, "Panel" genannt wird. – Ein bisschen Fachsprache muss ja auch mal sein
. Anschließend zeigte ich den Kindern Bilder von verschiedenen Sprechblasen und fragte sie, ob sie deren Bedeutung kennen würden. Erfreulicherweise waren einige wahre Comicexperten unter ihnen, die ihren Klassenkameraden die Bedeutung aller Sprechblasen erläutern konnten.

Als keine Fragen mehr offen waren, teilten die Kinder ein DIN-A-3-Blatt in mehrere Paneele ein und begannen mit dem zeichnen ihrer Geschichten. Einige Kinder hatten sofort eine tolle Idee für eine Geschichte. Für diejenigen, die noch einen Tipp brauchten, hatte ich mehrere Impulssätze mitgebracht, die ihnen Anregungen für eine Geschichte geben sollten. Diese Impulssätze wurden gut angenommen, so dass bald darauf alle mit dem Stift in der Hand und der Nase dicht über dem Blatt vor sich hin zeichneten. Leider war die Stunde dann auch relativ zügig herum, so dass die Comics erst nächste Woche fertig werden…
Für alle Comic-Interessierten habe ich übrigens einen schönen Weblog entdeckt, auf dem man auch jede Menge über Comics und Comic-Zeichner erfahren kann.
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