
Frohen Mutes machte ich mich heute Morgen auf in die Schule und wurde von einigen aufmerksamen Schülern sogar wieder erkannt und mit Namen gerufen. In der Klasse angekommen bereitete ich im Klassenraum fünf Stationen für die anstehende Stationenarbeit vor, als auch schon die Kinder aus der Pause eintrudelten.
Nach Stundenbeginn bildete ich mit den Kindern zunächst einen Sitzkreis vor der Tafel und fragte sie, inwiefern sie sich noch an die letzte Stunde erinnern konnten. Die Gedächtnisse waren geölt und die Schüler gespannt auf das Folgende und so konnte ich loslegen.
Als Einstieg hatte ich mir vorgenommen, anhand von Bildbeispielen gemeinsam mit den Kindern zu überprüfen, warum das gesicht einer Comicfigur eines der wichtigsten Ausdrucksmittel im Comic darstellt. Die Kinder arbeiteten prima heraus, dass durch das Gesicht Stimmungen (wie zum Beispiel Fröhlichkeit, Wut, Überraschung oder Trauer, …) ausgedrückt werden und sie erkannten auch, welche Teile des Gesichts sich je nach Stimmung der Figur besonders verändern.
Im Anschluss an diese Theoriepassage machte ich mit den Kindern ein bisschen Gesichtsgymnastik. Ich gab ihnen Stimmungen vor und sie mussten sie mit ihren Gesichtern nachmachen, also zum Beispiel ein trauriges oder ein lustiges Gesicht ziehen. Dabei sollten sie bei den ihnen gegenüber sitzenden Schülern schauen, inwiefern sich deren Gesichter veränderten. Die Schüler bewiesen dabei eine feine Beobachtungsgabe.
Im Anschluss daran ging es an die Arbeit an den Stationen. Nach einigen anfänglichen Verständnisproblemen lief die Arbeit wie am Schnürchen und die meisten Kinder erfüllten die an den Stationen gestellten Aufgaben (sie sollten verschiedene "Stimmungsgesichter" zeichnen, die sie mit Hilfe von Spiegeln auch an ihren eigenen Gesichtern überprüfen konnten) bravourös.
Ich freue mich schon auf die nächste Stunde und hoffe, dass es so produktiv und kreativ voran gehen wird. Nächste Woche werde ich mehr zum Thema berichten.
Place your comment