04 SepBaby und Hund – mit der richtigen Vorbereitung kein Problem

Baby und Hund - mit der richtigen Vorbereitung kein Problem

Wird in einer Familie mit Hunden ein Baby erwartet, machen sich die werdenden Eltern häufig Gedanken über die Zukunft. Viele Fragen kommen auf: Werden sich Tier und Kind verstehen? Ist der Umgang mit Hunden nicht zu unhygienisch für ein Baby? Wie hoch ist das Sicherheitsrisiko? Grund zur Sorge besteht im Regelfall nicht, denn wenn im Vorfeld die richtigen Entscheidungen und Vorkehrungen getroffen werden, läuft das Zusammenspiel von Babys und Hunden meist problemlos.

Da der Hund ein Rudeltier ist, betrachtet er seine Menschen als sein Rudel. Von ihm wird ein Neuzugang in dieser Gruppe besonders wahr genommen. Ganz wichtig ist es daher, dass die Hierarchie zwischen Mensch und Tier schon vor Ankunft des Babys geklärt ist und dass sich die Stellung des Hundes auch danach nicht verändert. Für den Hund muss klar sein, dass er immer nach allen Menschen kommt, somit selbstverständlich auch nach dem Baby. Mit einem gut erzogenen und sozialisierten Hund wird es kein Problem werden, ihm seine Grenzen im Umgang mit dem Neuzugang aufzuzeigen.

Der Hund wird das Baby wie einen Welpen im Rudel betrachten, weshalb er ihm auch einiges durchgehen lassen wird. Trotzdem muss das Kind von Beginn an lernen, dass das Tier kein Spielzeug ist und dass es beispielsweise auch einmal seine Ruhe braucht. Hund und Kind müssen sich also gegenseitig verstehen und respektieren. Egal jedoch, wie gut sich das neue Familienmitglied und der Hund verstehen, die beiden sollten nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Wer diese Kleinigkeiten von Beginn an berücksichtigt, wird mit großer Wahrscheinlichkeit die Entwicklung einer dicken Freundschaft miterleben können.


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